Pure Mongolian Cashmere

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Wie Cashmere zu seinem Namen gekommen ist

Die Geschichte des Cashmeres reicht über Jahrhunderte und viele Teile der Welt. Sie ist geprägt von besonderen Ziegen, hochwertiger Wolle und erstklassiger Weberei. Ein Gebirgstal hat dem edlen Stoff einst seinen Namen gegeben.

Cashmere-Wolle spinnt seine feinen Fäden von den Hochländern Zentralasiens, über ehemalige Herrscher- und Königshäuser bis zu modernen Produktionen und Strickereien in die heutige Zeit. Die Region Kaschmir, die sich über Teile Indiens, Pakistans, Chinas und der Mongolei erstreckt, gibt der hochwertigen Naturfaser ihren Namen. Das Kaschmirtal liegt auf fast 1700 Metern Seehöhe am Fuße des Himalayas im heutigen Nordindien.
In dieser Gebirgsregion ist die Weberei und Strickerei von Cashmere schon früh, ab dem 15. Jahrhundert, perfektioniert worden. Von dort aus gelangten die edlen Stricke in die Welt. Aus diesem Grund trägt die Naturfaser seitdem den Namen Cashmere. Einst waren die gewebten Stoffe nur hohen Gesellschaftsschichten, Herrschern- und Königshäusern vorbehalten. Die Produktion, Weberei und aufwendigen Strickmethoden nehmen viel Zeit in Anspruch. Noch heute werden Cashmere-Textilien in aufwendigen Verfahren gestrickt.
Ende des 18. Jahrhunderts sind Cashmere-Stoffe vermehrt nach Europa, zunächst nach England und Frankreich, gelangt. Insbesondere Schals waren geschätzte und gesammelte Prestige-Objekten. Die Nachfrage ist seither weltweit gestiegen, der Handel zwischen Europa und der Kaschmir-Region hat sich intensiviert. Schon bald gab es erste Versuche, Kaschmirziegen auch auf europäischem Boden zu züchten und die Wolle zu verarbeiten.
Cashmere ist – nicht erst seit dem Aufschwung der Modeindustrie im 20. Jahrhundert – ein begehrter Luxusstoff. Seinen Ursprung hat er seit jeher in besonderen Felltieren.

Kaschmirziegen sind besondere Felltiere

Die langhaarigen Ziegen mit gedrehten Hörnern und ihrer feinen Unterwolle stammen von der ursprünglich wilden Rasse der Changra-Ziegen. Sie war einst in den Hochebenen Tibets und des Punjabs heimisch, ehe sie im Mittelalter auch ins Kaschmirtal gekommen ist.
Die Kaschmirziege ist eine besondere Ziegenrasse, weil ihr ein doppeltes Fell wächst. Ein dickes Deckhaar mit langen Zotteln und eine weiche Unterwolle bewahren sie vor den im langen Winter herrschenden kalten Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius. Der eisige Wind kann ihnen durch das flauschige Flaumhaar und die isolierenden Grannenhaare nichts anhaben.
Das flauschige Unterhaar wird den Ziegen im Sommer abgenommen und zu hochwertigem Cashmere verarbeitet. Pro Jahr und Tier werden nur etwa 150 bis 200 Gramm der Flaumhaare gesammelt. Die Naturfaser ist deshalb so besonders. Außerdem hat sie außerordentliche Eigenschaften: Sie wirkt temperaturregulierend und ist viel wärmer als z.B. Schafwolle. An kalten Tagen wärmt sie, an warmen Tagen umschmeichelt sie die Haut. Außerdem hält sie Schmutz und Gerüche fern, ist flexibel und gleichzeitig reißfest. Die feinen Wollfasern sorgen für einen besonderen Tragekomfort.
Aufgrund ihrer hohen Woll-Qualität werden Kaschmirziegen mittlerweile in einigen Regionen gezüchtet. Die Innere Mongolei und China sind Hauptproduzenten von Cashmere. Auch in Indien, Pakistan, Iran, der Türkei und einige westliche Länder, z.B. Schottland, gibt es Kaschmirherden. Der Pure Mongolian Cashmere von Daddy’s Daughters kommt aus der Inneren Mongolei und untersteht strengsten Qualitätsrichtlinien.